Rettung auf Luftiger Höhe

hue10Dichter Rauch quillt aus dem Hallendach eines Hochregallagers einer Firma an der  Hauptstrasse. Durch Sanierungsabreiten entsteht ein Brand auf dem Dach. Drei Arbeiter einer Firma...

 

 

welche die Sanierung durchführt können sich nicht mehr vom Dach retten.Mehrere Anrufe gehen zum gleichen Zeitpunkt bei der Feuerwehrleistelle in Heilbronn ein.

Mit dieser Ausgangsituation übte die Feuerwehr Siegelsbach mit den Nachbarwehren aus Bad Rappenau und Hüffenhardt  den Ernstfall am vergangenen Samstag.

Um 14:00 wurde die Feuerwehr Siegelsbach über Digitaler Meldeempfänger und Sirene alarmiert, schon auf der Anfahrt ist die Rauchsäule zu sehen und es werden sofort die Nachbarwehren aus Bad Rappenau und Hüffenhardt (Neckar-Odenwaldkreis) nachgefordert.

Der Angriffstrupp des zuerst eintreffenden Löschfahrzeugs LF 10/6 ging über eine Lichtkuppel im Treppenhaus zur Menschenrettung auf das Gebäudedach vor. Das wenig später Nachrückende LF8 begann mit dem Aufbau einer Riegelstellung zwischen den Angrenzenden Hallen um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern.

Hau10agt

Bild 1: Der Angriffstrupp bei der Rettung eines Arbeiters über eine Lichtkuppel. Bevor der Arbeiter über eine Leiter in das sichere Treppenhaus gelangt, wird dieser zuvor mittels Rettungsbund beim Absteigen gesichert.

Als nächstes Fahrzeug traf die Drehleiter der Feuerwehr Bad Rappenau mit  einem weiteren Löschfahrzeug an der Einsatzstelle ein. Sofort wurde die Leiter in Stellung gebracht und mit der Rettung eines schwerverletzten Arbeiters vom Hallendach begonnen.

hue10dlkbr

Bild 2: Nach der Menschenrettung über die Drehleiter der Feuerwehr Bad Rappenau wurde anschließend mit der Brandbekämpfung mittels Wendrohr begonnen.

Um 14.08 Uhr erreicht Nachbarwehr aus Hüffenhardt die Einsatzstelle mit TLF 16/25 und LF 10/6 . Über das Tor 1 in der Bahnhofstrasse wird eine zweite Riegelstellung aufgebaut um ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Labor zu verhindern.

Um 14.23 Uhr konnten alle geretteten Arbeiter dem DRK übergeben werden.

Bereits nach einer Stunde nach der Alarmierung konnte "Feuer schwarz" gemeldet, und die Aufräumarbeiten konnten begonnen werden.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrgerätehaus bedankte sich Kommandant Volker Hofmann bei allen Beteiligten für Ihren Einsatz. Kommandant Hofmann brachte zum Ausdruck, dass die Einsatzkräfte bei einem solch Intensiven Einsätzen immer auf nachbarschaftliche Hilfe angewiesen seien und ist froh, dass diese Zusammenarbeit immer gut funktioniert.